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Get connected – New Design Universität St. Pölten

Handwerk? Design? Handwerk + Design? Design + Handwerk?
…eine alte Streitfrage. In Frankreich kam es bereits 1647 zu einer Trennung der Handwerker durch den Ausbruch von Maler und Bildhauer aus der damaligen Handwerkervereinigung: Communauté des maîtres peintres et sculpteurs de Paris. Auch im 21. Jhdt. setzt sich dieser Diskurs fort und ist nicht nur für manufakturLab eine spannende Herausforderung, sonder auch Stefan Moritsch, Studiengangsleiter an der New Design Universität St. Pölten setzt sich damit auseinander. Gemeinsam mit der BA Design, Handwerk & materielle Kultur an der New Design Univertität St. Pölten sind wir daher eine spannende Partnerschaft eingegangen, um uns diesem Thema auch von der wissenschaftlichen Seite zu widmen.

Wir haben uns mit Studiengangsleiter Stefan Moritsch getroffen und dabei viele Gemeinsamkeiten zum Thema Handwerk, Design und Zukunft entdeckt. Stefan Moritsch hat neben seinem Universitätsabschluss auch eine handwerkliche Ausbildung an der Glasfachschule Kramsach, absolviert.

Stefan Moritsch: „Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung verändert sich die Industrieproduktion seit einigen Jahren nachhaltig. Mittlerweile wird bereits von einer „post-industriellen Epoche“ gesprochen, die mit neuen Formen der Arbeitsorganisation verbunden ist und gewandelte Perspektiven eröffnet: individualisierte Produktionstechniken, eine Renaissance handwerklicher Kompetenzen, eine neue Ethik des Konsums und alternative Gebrauchskulturen.

Dabei spielt das in der Industrieepoche marginalisierte Handwerk eine entscheidende Rolle: Es verfügt über jene integralen Formen von Produktion, in der eine spezifische Wechselwirkung von Material und Tun, von Temporalität und konstruktivem Wissen wesentlich ist. Es beinhaltet aber auch eine Ethik, die zusehends an gesellschaftlicher Resonanz gewinnt und konstruiert ein völlig neues Verhältnis zwischen Subjekt und Objekt.“

NDU_coverDas Bachelorstudium Design, Handwerk & materielle Kultur (Manual & Material Culture) greift die Debatten um neue Formen der Produktion unmittelbar auf, stellt sie in einen theoretischen Zusammenhang und bildet sie für die neuen Technologien aus. Dabei wird jenes Wissen, das in die handwerklichen Praxen eingeschrieben ist, zum Gegenstand von Reflexion und Forschung. Darüber werden auch jene neuen inhaltlichen und ökonomischen Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die mit der durch die neuen Produktionstechnologien mögliche Diversität und Selbstbestimmtheit einhergehen.

Alles Infos zum Studienlehrgang finden Sie unter: www.ndu.ac.at

Wir freuen uns auf eine spannende Zusammenarbeit und viel Innovation! Herzlichen Dank an Prof. Mag. Stefan Moritsch.

 

 

 

 

 

 

 

 

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