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Heute – Morgen – Zukunft

Das Handwerk, einst ein Schlüsselsektor unserer Wirtschaft, befindet sich heute in einer Sackgasse.

Die Welt des Handwerks steht an einem Wendepunkt. Traditionelles Handwerk und Handwerkskultur, ehemals ein Schlüsselsektor der Wirtschaft im Alpenraum, befindet sich in einer tiefen Krise. Sie ist in der Tat mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert: Einerseits ist die traditionelle Arbeitsweise weniger attraktiv für eine neue Generation von Arbeitnehmern, andererseits behindert der Mangel an Hochtechnologie im Handwerkssektor ihr Potenzial, vor allem in Bezug auf Design, Zulieferungen und das Endprodukt. Das manufakturLab ist der Ansicht, dass diese Herausforderungen in Wirklichkeit eine große Chance sind, den Boden für eine neue Handwerkskunst zu bereiten, die für das 21. Jahrtausend. Das manufakturLab will das volle Potenzial des Handwerks entfalten, indem es Schnittstellen mit branchenfremden Sektoren, Technologie, Wissenschaft, Visionen und einem neuen Arbeitskonzept ausstattet. So entsteht ein neues Handwerk, bei der Tradition und innovatives High-Tech-Denken aufeinandertreffen, bei der eine neue Verbindung von traditionellen und digitalen Fertigkeiten und Know-how einen neuen innovativen Designwert entfaltet, bei der neue Synergie eine neue Form der Zusammenarbeit hervorbringt, bei der die Position des Handwerks in der Gesellschaft aufgewertet wird und die Rolle der Handwerker in der Wirtschaft zunimmt.

Tatsächlich wissen wir, dass die globalisierte Wirtschaft in jeder Hinsicht fließend ist, dass es keine starren Grenzen mehr zwischen Sektoren und Akteuren sowohl in der Produktionskette als auch im Handel mit den Produkten gibt. Andererseits ist die Handwerkskunst ein fester Bestandteil unseres Alltags und wir nutzen ihre Produkte und ihr Know-how sowohl fachlich als auch persönlich. Entscheidend ist, dass wir über die tatsächlichen Bedürfnisse und Trends, die die Zukunft dieses Wirtschafts- und Sozialsektors prägen, neu nachdenken.

manufakturLab sieht die „Digitalisierungslücke“ zwischen der neuen Generation, nämlich den sogenannten „Digital Natives“ und der alten Generation, der jedoch das traditionelle Know How anvertraut wird. Einerseits ist eine neue Generation von so genannten Digital Natives die Säule der Arbeitskräfte von morgen, deshalb ist es wichtig, auf ihre Bedürfnisse einzugehen, ihr Interesse an handwerklichem Können zu wecken und ihren Arbeitsansatz zu unterstützen. Andererseits liegt die handwerkliche Tradition in den Händen der älteren Generation, die den Kernwert ihres Produktes und ihres Rufs bewahrt. Schlimmer noch, das alte traditionelle Know-How ist in wenigen Fällen gefangen und wird nicht richtig an die junge Generation weitergegeben, da es an attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten mangelt.

Vor diesem Hintergrund analysiert manufakturLab den Markt, um die Hauptthemen zu identifizieren und zu bearbeiten, indem es verschiedene Plattformen, Workshops und Meetings anbietet. mL scannt und veröffentlicht auch Best-Practice-Beispiele, um Handwerkern zu helfen, neue Lösungen für ihre Probleme zu finden und dadurch das gesamte Image des Handwerks aufzuwerten.

Das manufakturLab versteht sich daher als „Think Tank Lab“, organisiert einerseits Forengespräche und Workshops, um Handwerker verschiedenster Fachrichtungen, Branchenexperten, Investoren und verschiedene Institutionen wie Universitäten, Industrieverbände wie die Wirtschaftskammer Österreich, die Zukunft des Handwerks vor Augen zu führen und andererseits entwickelt mL neue Formate, Strategien und Tools um im hier und jetzt Lösungen anzubieten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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